Fernbeziehung = Problembeziehung?
Wo die Liebe hinfällt, man kann es sich nicht aussuchen. Manchmal verliebt man sich unsterblich auf Reisen und verbringt jede freie Minute miteinander. Sobald aber die räumliche Trennung wieder da ist, fängt der Horror an. Viele Pärchen scheitern ja schon an einer Fernbeziehung innerhalb Deutschlands, wie soll das dann erst funktionieren, wenn der/die PartnerIn tausende von Kilometern entfernt lebt? Die Distanz bringt so einige Probleme mit sich, ganz abgesehen vom Kostenfaktor, denn ein Flug ans andere Ende der Welt lässt sich nicht mal eben aus der Portokasse bezahlen. Dann sollte man schon mehrere Wochen für die Reise einplanen, damit es sich auch wirklich lohnt. Oft erlaubt dies aber der berufliche Alltag zu Hause gar nicht, denn vier bis sechs Wochen Urlaub am Stück sind keine Selbstverständlichkeit. Wer eine Fernbeziehung führt, nimmt definitiv viel Stress auf sich. Die zu überbrückende Distanz frisst Zeit und dann ist die Erwartungshaltung groß, die wenigen gemeinsamen Tage intensiv miteinander zu verbringen. Gibt das Freizeitkontingent eines Partners aber nicht so viel her, kann sich der Andere schnell vernachlässigt fühlen und der Beziehungskrach ist somit vorprogrammiert.
Fernbeziehungen bringen eine Reihe von Problemen mit sich und es bleibt wohl ein Mysterium warum sich so viele Menschen darauf einlassen, wenn man es doch auch viel einfacher haben könnte.
