Wirklich erholsam? Das Schlafverhalten in der Partnerschaft
Gerade wenn eine Beziehung noch frisch ist, gibt es meistens nichts schöneres, als im Arm des Partners einzuschlafen. Doch mit der Routine in der Partnerschaft ändert sich das oft und das Schlafverhalten des Bettgenossen stört und bringt uns um den eigenen Schlaf.
Allgemein sagt man ja, dass zusammengekuscheltes einschlafen ein wirklicher Beweis der Liebe und Nähe ist. Doch mal ehrlich: wer schon einmal dauerhaft sein Bett mit dem Menschen den man liebt geteilt hat weiß, dass dies langfristig ganz schön an die Substanz gehen kann. Denn jeder hat nun einmal sein eigenes Schlafverhalten. Meistens ist es doch so, dass der Mann recht schnell und einfach ins Land der Träume entgleitet, während die Frauen daneben noch wach liegen und versuchen, eine geeignete Schlafposition zu finden. Das ist auch evolutionsbiologisch bedingt. Denn vor noch gar nicht allzu langer Zeit war es die Norm, dass die Frau neben ihrem Säugling schlief um ihn immer im Auge zu behalten. Das Schlafverhalten der Frau richtet sich also auch deshalb nach dem Menschen neben ihr, weil sie immer noch den Urinstinkt des Beschützens und Bewachens in sich trägt.
Wenn man Pech hat, schnarcht der Partner auch noch, sodass es noch schwerer fällt, in den Schlaf zu finden. Da könnten getrennte Betten und Schlafzimmer wirklich eine Option sein. Ansonsten ist es ganz normal, dass jeder im Laufe der Nacht seinen eigenen Gewohnten nachgeht, die Position einnimmt, die für einen selbst am bequemsten ist und somit möglichst ungestört vom Schlafverhalten des Partners ist. Dafür sollte das Bett natürlich ausreichend groß sein und jeder sollte möglichst eine eigene Bettdecke haben.
Es ist also ganz normal wenn man sich im Schlaf voneinander entfernt und ganz und gar kein Zeichen davon, dass es mit der Partnerschaft bergab geht. Schließlich ist man ausgeruht viel besser gelaunt und es kommt zu weniger Streitigkeiten. Und morgens kann man sich ja wieder an den Anderen kuscheln und das gemeinsame aufwachen so richtig genießen.




